Projektcontrolling aus Sicht des Auftraggebers – Transparenz mit Verstand

Tagungsbericht der Jahrestagung 2015 in Berlin

Die Diskussion über spektakuläre Projektkatastrophen sind inzwischen in hoher Zahl erfolgt. In der diesjährigen Jahrestagung wurden Ursachen für das Scheitern von Controllingsmaßnahmen aus Sicht des Auftraggebers analysiert und daraus Folgerungen für die Aufbau- und Ablauforganisation sowie erforderliche Steuerungsmechanismen aufgezeigt. mehr lesen

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Praxisrelevante Schnittstellen zwischen Planung und Projektsteuerung im nationalen und internationalen Kontext

Tagungsbericht der Jahrestagung 2014 in München

Novellierung der HOAI, scheiternde Großprojekte, steigende Komplexitätsgrade, wachsende Zahl der Projektstakeholder – die Branche der Bau-Planer, -Manager, -Entwickler und -Steuerer sieht sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Diesen hat sich die 1. Wissenschaftliche Vereinigung in ihrer Jahrestagung gewidmet. Nach erfolgreichen Veranstaltungen in den letzten vier Jahren fand die fünfte Auflage unter dem Titel „Praxisrelevante Schnittstellen zwischen Planung und Projektsteuerung im nationalen und internationalen Kontext“ am 20./21. Mai in München statt. Moderiert vom Präsidenten Dr. Norbert Preuß (Preuss Projektmanagement) wurde in ausgewählten Vorträgen und intensiver Diskussion Ursachenforschung und Lösungssuche betrieben. mehr lesen

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Erstmals Studienpreis der 1. Wissenschaftlichen Vereinigung verliehen

Im Rahmen der Jahrstagung der 1. Wissenschaftlichen Vereinigung Projektmanagement am 20. und 21.05.2014 in München wurde erstmals der Studienpreis der Vereinigung verliehen.

Unter dem Motto „Exzellentes Fördern“ hatte die Vereinigung herausragende wissenschaftliche Arbeiten, im Bereich Bau-Projektmanagement, Projektsteuerung und Projektentwicklung gesucht, denen es in besonderer Weise gelingt, aktuelle und relevante Fragen des Bau-Projektmanagements wissenschaftlich zu beleuchten und beispielhaft zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Besonders willkommen waren arbeiten, die einen Beitrag dazu leisten, PM neu zu denken uns altbekannte Pfade weiterzuentwickeln.

Im Rahmen der Tagung konnte der 2. stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung Prof. Dr. Florian Kluge zwei Preisträger ehren. Beide Arbeiten erhielten im zweistufigen Bewertungsverfahren von der mit den Gründungsmitgliedern der Vereinigung besetzten Jury Höchstwertungen.

Der 1. Preis ging an Dr. Georg Fröch, der für seine Dissertation „Probabilistische Bewertung und systematische Optimierung von Projektentwicklungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien“ ausgezeichnet wurde. Die Doktorarbeit wurde an der Universität Innsbruck erstellt, betreut von Prof. Dr. Arnold Tautschnig, Universität Innsbruck sowie  Prof. Achammer und mit Auszeichnung bewertet.

Der 2. Preis ging an Dr. Michael Werkl für seine Dissertation „Risiko- und Nutzenverhalten in der Bauwirtschaft – Eine entscheidungstheoretische Betrachtung im institutionenökonomischen Kontext“. Die Arbeit wurde bei Prof. Dr. Detlef Heck an der TU Graz erstellt und zusätzlich betreut von Prof. Dr. Peter Racky von der Universität Kassel. Auch diese Arbeit wurde mit Auszeichung bewertet.

Im Rahmen der Urkundenverleihung erhielten die Preisträger die Gelegenheit, den Tagungsteilnehmern ihre Arbeit kurz vorzustellen. In Abwesenheit des 2. Preisträgers Dr. Werkl übernahm sein Doktorvater, Prof. Dr. Detlef Heck die Vorstellung und nahm die Urkunde entgegen.

Mit der Auslobung und Vergabe des Preises kommt die Wissenschaftliche Vereinigung einem wichtigen Satzungzweck nach, der die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vorsieht.
In diesem Sinne soll auch 2014 wieder ein Studienpreis ausgelobt werden.

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Technische Gebäudeausrüstung als Risikofaktor in der Projektabwicklung

Tagungsbericht der Jahrestagung 2013 in Frankfurt/M.

Die Meldungen in den Medien über gescheiterte und gefährdete Großprojekte der Bauwirtschaft sind momentan so allgegenwärtig wie die Eurokrise. In zahlreichen Veranstaltungen werden die möglichen Ursachen, Folgen und Veränderungserfordernisse diskutiert.

Bei vielen gescheiterten oder gestörten Projekten liegen die Ursachen im Bereich der Planung und Ausführung der technischen Gebäudeausrüstung.

Die technische Gebäudeausrüstung macht je nach Projekttyp zwischen 30–50 % der Herstellkosten aus, verbunden mit der Tendenz einer immer schneller werdenden Projektabwicklung und einer stetig steigenden Komplexität der technischen Projektanforderungen. Damit steigen die Anforderungen an die Projektbeteiligten und Prozessdefinitionen in Planung und Ausführung.

Diesem zentralen Thema hat sich die 1. wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement in ihrer Jahrestagung 2013 gewidmet. Nach erfolgreichen Veranstaltungen in Hamburg (2010), Berlin (2011) und Düsseldorf (2012) fand die diesjährige Tagung unter dem Titel „Technische Gebäudeausrüstung als Risikofaktor in der Projektabwicklung“ in Frankfurt statt.

Tagungsprogramm

Im Tagungsprogramm wurden mit hochkarätiger Besetzung die verschiedenen Sichtweisen von Bauherr, Planer und ausführenden Firmen vorgetragen und Möglichkeiten diskutiert, wie Projekte zielsicher vorbereitet und abgewickelt werden können:

  • Zunächst referierte Dr.-Ing. Norbert Preuß, geschäftsführender Gesellschafter der Preuss Projektmanagement GmbH (München) über die Steuerung der Gebäudetechnik vom Nutzerbedarfsprogramm bis zur baulichen Fertigstellung aus Sicht des Projektsteuerers.
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Bohne, Universität Hannover und Bohne Ingenieure GmbH (Düsseldorf) referierte anschließend zum Thema „Planung der Gebäudetechnik: Was ist „state of the art“? Projektkrisenvermeidung durch termin- und qualitätsgerechte TGA-Planung“ anhand von Planungsbeispielen aus dem In- und Ausland.
  • Aus Sichtweise der Bauausführenden erläuterte Dipl.-Ing. Karl-Walter Schuster, CEO der YIT Building Services Central Europe GmbH (München) die Umsetzung der Planungsvorgaben in eine funktionsfähige Anlagenkonzeption.
  • Im letzten Statement stellte Univ.-Prof. Dr. techn. Arnold Tautschnig, Leopold-Franzens-Universität (Innsbruck) Leistungsumfang, Funktionsweise, Chancen und Risiken des Building Information Modeling mit Blick auf die TGA-Planung dar: „Auf dem Weg zur kollisionsfreien TGA-Planung“.
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