Archiv des Autors: Patrick Wenzel

Was macht aus der Vereinigung eine „Wissenschaftliche Vereinigung“?

Die 1. Wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement hat das Ziel, insgesamt und langfristig das Bauprojektmanagement zu verbessern. Die Mitglieder der Vereinigung bringen hierzu ihren fachlichen Input aus langjähriger Berufserfahrung aus nahezu allen relevanten Themenfeldern des Bauprojektmanagement ein. Die Hochschullehrer unter den Mitgliedern stellen die Verbindung zur Wissenschaft her.

Mit Blick auf die nebenstehende Darstellung baut die Vereinigung damit die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis: Sie greift Praxisthemen auf, stimmt den wissenschaftlichen Bearbeitungsansatz unter den Mitgliedern ab und begleitet als „Coach“ die Lösungsentwicklung. Wissenschaft und Lehre profitieren von relevanten praktischen Fragestellungen, die Praxis von qualitativ hochwertigen Lösungsansätzen. Selbst größere und anspruchsvollere Themenkreise können einer Bearbeitung zugeführt werden, wenn diese etwa im Verbund bearbeitet werden oder gar in Forschungsprojekte münden. mehr lesen

Änderungs- und Anforderungsmanagement

Wenn große Projekte in Schwierigkeiten geraten, sind i. d. R. ändernde Eingriffe des Bauherren mit im Spiel. Dies spricht für eine nähere Betrachtung des Änderungsverhaltens des Bauherren. Jede Änderung bezieht sich auf einen ungeänderten Ausgangs-Zustand, der offenbar irgendwann nicht (mehr) genügend geeignet erschien. Deshalb wäre eine Betrachtung des Änderungsverhaltens ohne die Auseinandersetzung mit der Ausgangs-Situation unvollständig. Im Kontext von Organisationen geht es deshalb hier ganzheitlich um Anforderungs- und Änderungsmanagement. mehr lesen

Black Box BER – eine Rezension

Titel, Projekt, Autor und Aktualität hätten das Zeug für wesentlich mehr gehabt. Statt dessen wirkt das Buch, als hätte sich v. Gerkan einfach mal über’s Wochenende seinen Ärger von der Seele geschrieben. Das spiegelt sich sowohl im Aufbau, als auch in den sehr unterschiedlichen Kapitellängen wider, die teilweise nur wenige Zeilen umfassen. Das inhaltliche Spektrum ist breit und mag für den allgemeinen Leser interessant sein. Die Fachleserschaft findet indes nur eine gute Handvoll zugegebener Maßen gelungener Ausführungen. Diese Leser hätten sicher gerne mehr erfahren, und sei es nur, ob die „falsch“ gepflanzten Bäume nun eine vertragswidrige Leistung waren, oder nicht, und was die Objektüberwachung hierzu während der Ausführung unternommen hat. Derartige Fragen dürfen einfach nicht offen bleiben, wenn der Autor anhand solcher Beispiele die Stimmungsmache von Presse und Bauherr beklagt. mehr lesen