Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Die 1. Wissenschaftliche Vereinigung veranstaltet jährliche Expertentagungen (Veranstaltungsübersicht) mit ausgewähltem Teilnehmerkreis. Dabei werden aktuelle und relevante Themen des Projektmanagements jeweils in Kombination mit der Vor-Ort-Analyse von Großprojekten thematisiert.
 
Ein weiteres Format stellt die Woche des Projektmanagement dar, das hochkarätige Fachvorträge namhafter Referenten mit einem anspruchsvollen kulturellen und kulinarischen Begleitprogramm mit Partnern verbindet.

PM-Standortbestimmung – sind wir noch auf dem richtigen Weg?

Tagungsbericht der Jahrestagung 2021 in Hamburg

Raimo Hübner versucht den Blick in die Zukunft

Der Weg zu dieser Tagung sollte nun wirklich kein Leichter sein: Vom neuen Vorstand ursprünglich für das Frühjahr 2020 geplant, musste diese Tagung Corona-bedingt mehrfach verschoben werden, so dass sie schließlich mit einiger Verspätung am 22. Oktober 2021 an ihrem Ziel angekommen ist. Dabei haben die tiefgreifenden Veränderungen der letzten beiden Jahre in puncto Gesellschaft, Arbeitswelt und Politik bestätigt, dass die Zeit für kritische Reflexionen und neue Perspektiven – Stichwort: Digitalisierung – gekommen ist. mehr lesen

1. Online-Mitgliederversammlung erfolgreich durchgeführt

Nachdem die für den 26./27.03.2020 in Hamburg geplante Jahrestagung aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, hat der Vorstand die Mitgliederversammlung am 22.10.2020 online durchgeführt.

Drei Viertel der Mitglieder haben sich in die zweistündige Konferenz eingewählt. Die meisten von ihnen haben an der anschließenden Online-Verleihung des 2020er Studienpreises teilgenommen und konnten sich so die interessanten Vorträge der Preisträger anhören.

Trotz aller Online-Lehr-Erfahrung einiger Vorstands-Mitglieder war die Online-Mitgliederversammlung trotzdem noch ein ungewohntes Format. Dank der bisweilen lebhaften Interaktion der Teilnehmer hat es sich aber als sehr ermutigendes Format herausgestellt, mit dem auch über die Jahrestagung hinaus unterjährige Themen-Zusammenkünfte organisiert werden können.

Online-Mitgliederversammlung am 22.10.2020

Image by congerdesign from Pixabay

Nachdem auch die auf den 22.10.2020 verlegte Mitgliederversammlung und Jahrestagung corona-bedingt abgesagt werden musste, findet die 12. Mitgliederversammlung nunmehr online am

22.10.2020 von 16:00-18:00 Uhr

statt. Im Anschluss daran erfolgt ebenfalls online die Verleihung der Studienpreise einschließlich Kurzvorstellung durch die Preisträger. Mitglieder, die noch keine Einladung erhalten haben, wenden sich bitte per eMail an den Vorstand.

1WVPM auf TGA-Wirtschaftsforum in Frankfurt/M.

Am 19. und 20. November 2019 fand in Frankfurt am Main das 2. TGA-Wirtschaftsforum statt. Initiiert wurde es vom BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. Hochkarätige Referenten und Experten der unterschiedlichen Bereiche der Baubranche, insbesondere aus dem gebäudetechnischen Bereich widmeten sich den Themenblöcken Partnering, BIM sowie Behaglichkeit und Energieeffizienz.

Der BTGA veranstaltete den interdisziplinären Branchentreff gemeinsam mit dem Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) und dem Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. (RLT-Herstellerverband). Weitere Partner waren die 1. Wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement e. V. (1.WVPM), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., der Zentrale Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AHK).

Die 1.WVPM war mit 4 Rednern und Podiumsdiskutanten (Prof. Dr.-Ing. Mike Gralla, RA Prof. Dr. Klaus Eschenbruch, Karl-Walter Schuster und Michael Hiss) sowie Prof. Dr.-Ing. Norbert Preuß als Moderator einer Podiumsdiskussion prominent vertreten:

Prof. Gralla eröffnete den Themenkomplex „Partnering“ mit einer fundierten Übersicht der verschiedenen Abwicklungsmodelle und machte dabei die verschiedenen Dimensionen von Partnering und deren Ausprägung deutlich. Prof. Eschenbruch referierte über die aktuell diskutierten Mehrparteienverträge und arbeitete dabei sehr anschaulich heraus, dass diese ein durchaus herausforderndes Spezial-Werkzeug für einen kleinen Kreis potentieller Projekte darstellen. Karl Walter Schuster führte umfassend in die Behaglichkeitskriterien der IEQ Indoor Environment Quality ein und wies dabei darauf hin, dass der Großteil der messbaren Luftbelastung von der Außenluft in die Gebäude eingetragen werden. Michael Hiss erläuterte anhand der klassischen Einzelvergaben bei den Terminal-Großbauprojekten des Flughafens Münchens, dass Partnering neben professioneller Organisation vor allem die entsprechende Haltung und Kultur aller Beteiligten voraussetzt.

Prof. Preuß moderierte die inhaltlich weit gespannte Podiumsdiskussion zur Kluft zwischen Energieeffizienz, Bezahlbarbeit und Behaglichkeit, in deren Verlauf die Komplexität aus normativen und gesetzlichen Vorgaben gegenüber technischen wie kommerziellen Parametern deutlich wurde.

„Wir haben den vor zwei Jahren gestarteten, zielorientierten Dialog mit den am Bau Beteiligten erfolgreich fortgesetzt“, sagte Günther Mertz, Geschäftsführer der drei Verbände, die das Wirtschaftsforum tragen. „Das interdisziplinäre TGA-Wirtschaftsforum ermöglicht einen konstruktiven Austausch mit Planern, Architekten, der Hochbauindustrie, dem Projektmanagement und den Kunden und Nutzern unserer Technik. Wir werden den Dialog fortsetzen – beim nächsten TGA-Wirtschaftsforum 2021, das mindestens genauso erfolgreich sein wird wie die beiden ersten.“

Veranstaltung war für die 1.WVPM nicht nur eine gelungene Außendarstellung, sondern auch eine gute Möglichkeit der weiteren Vernetzung mit der erfolgskritischen Technischen Gebäudeausrüstung. Es wurde dabei deutlich, dass den Herausforderungen der Bau- und Immobilienbranche nur mit vernetzten Ansätzen und dem Wissen um die Zusammenhänge angemessen begegnet werden kann – ganz im Sinne unserer Vereinsziele!

Kommunikation und Projektmanagement

Tagungsbericht der Jahrestagung 2019 in Stuttgart

Quelle: Deutsche Bahn

Kommunikation und Information ist das Herzstück des Projektmanagements. Strategien zur Sicherstellung eines projektangemessenen Kommunikationsstandards sind jedoch schwer aufzufinden. Grund genug für die 1WVPM, diesem Themenkreis die 2019er Jahrestagung zu widmen. Und zwar vor Ort des Projektes Stuttgart 21, dessen Projektverlauf seit langer Zeit Anlass zu kontroversen Diskussionen in der Öffentlichkeit bietet.

So bot ein Vortrag der Deutschen Bahn den Auftakt,

der bis ins Jahr 1988 zurückblickte und dabei auch deutlich machte, auf welche Weise Projekt und Kommunikation einander verlieren können und wie die Kommunikation durch ungünstige Wahl der Botschaften leiden kann. Vielfach ist gar nicht bekannt, dass – auch bezüglich der Kosten – unter „Stuttgart 21“ allgemein der Hauptbahnhof verstanden wird, während das Projekt z. B. auch eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Ulm umfasst. mehr lesen

Staffelstab-Übergabe im Vorstand

vlnr: Kluge, Gralla, Eschenbruch, Preuss, Hiss, Wenzel und Krön

In der Vorstandswahl anlässlich der Mitgliederversammlung vom 07. Mai 2019 hat der Gründungsvorstand aus

1. Vorsitzender (Präsident): Prof. Dr. Norbert Preuß
1. Stellvertretender Vorsitzender: Prof. Dr. Klaus Eschenbruch
2. Stellvertretender Vorsitzender: Prof. Dr. Florian Kluge

nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidiert. Auf seinen Vorschlag hin wurden als neue Vorstände einstimmig gewählt

1. Vorsitzender (Präsident): Prof. Dr.-Ing. Mike Gralla
1. Stellvertretender Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. M.Eng. Elisabeth Krön
Kassenwart: Michael Hiss
Schriftführer: Dr.-Ing. Patrick Wenzel

Der neue Vorstand dankt den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und dem scheidenden Vorstand für das in den vergangenen zehn Jahren Erreichte und betrachtet dies als Ansporn, den Verein in diesem Sinne weiterzuentwickeln.

10 Jahre 1WVPM – Reflexion der aus den bisherigen Jahrestagungen gewonnenen Ergebnisse

Im Jahr 2019 blickt die 1. Wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement e. V. (1WVPM) auf ihr bereits zehnjähriges Bestehen zurück. Somit findet in diesem Jahr auch die zehnte Jahrestagung der 1WVPM statt. Die Jahrestagungen stehen jeweils unter einem vom Vorstand und den Mitgliedern vorab festgelegten Leitthema. In den einzelnen Veranstaltungen werden dann entsprechende aktuelle und relevante Aspekte bzw. Aufgaben sowie Anwendungsbeispiele des Projektmanagements in mehreren Vorträgen namhafter Referenten inklusive anschließender Diskussionen beleuchtet. Die nachmittägliche Besichtigung einer Großbaustelle am jeweiligen Veranstaltungsort ist ebenso ein fester Bestandteil des mit großem Erfolg erprobten und mittlerweile bewährten Tagungsformats. Durch die entsprechende Auswahl der Referenten sowie die ausgewogene Kombination von Vorträgen, Diskussionen und Projektbesichtigungen wird bei den Jahrestagungen stets ein hoher inhaltlicher Praxisbezug bei gleichzeitiger wissenschaftlicher Fundierung gewährleistet.

Die ersten drei Jahrestagungen fanden 2010 in Hamburg, 2011 in Berlin und 2012 in Düsseldorf statt. Seit der vierten Jahrestagung, die 2013 in Frankfurt am Main durchgeführt wurde, erfolgt im Plenum die Ableitung von Thesen im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen. Diese Thesen werden regelmäßig schriftlich fixiert und veröffentlicht. Sie sollen als Impulse in die angewandte Forschung und Praxis des bau- und immobilienbezogenen Projektmanagements hineinwirken und Anstöße für dessen Weiterentwicklung vermitteln.

Der vorliegende Beitrag verfolgt das Ziel, anlässlich des zehnjährigen Bestehens der 1WVPM und der bevorstehenden zehnten Jahrestagung am 07./08. Mai 2019 in Stuttgart, die Thesen der Jahrestagungen 2013 bis 2018 in essenzieller Form aufzubereiten und die Leitthemen dieser Veranstaltungen inhaltlich miteinander zu verknüpfen. Dies soll kein Ersatz der bestehenden Thesen und auch keineswegs deren Um- oder Neuformulierung darstellen. Vielmehr sollen Querbezüge aufgezeigt und ein Gesamtkontext geschaffen werden. Hierauf aufbauend kann anschließend auch auf die Aktualität und Relevanz der bestehenden Thesen insgesamt geschlossen und ein Ausblick vorgenommen werden.

Projektmanagement der Zukunft – Einsicht über den Wolken

 

Tagungsbericht der Jahrestagung 2018 in Kitzbühel

Mit seiner diesjährigen Jahrestagung vom 18.05.2018 hat sich die 1WVPM vorgenommen, einmal weiter zu blicken als normal, und gleichzeitig neue Perspektiven zu eröffnen. Kitzbühel – der schönste Vorort von München, wie die Kitzbüheler sagen – bot insoweit den Idealen Rahmen für die Tagung: Panorama und Weitblick.

Woche des Projektmanagements 2017 in Leipzig

Vom 01.09. bis 06.09.2017 haben die Teilnehmer wieder ein intensives Programm erlebt. Dabei haben sie die Stadt Leipzig in Führungen und Vorträgen unter kulturellen, historischen und städtebaulichen Aspekten näher kennengelernt. Und natürlich unter Projektmanagement-Gesichtspunkten, denn mit seinem City-Tunnel verfügt auch Leipzig über ein Großprojekt, das nur mit deutlichen Termin- und Kostenüberschreitungen abgeschlossen werden konnte. Umso interessanter der Gedankenaustausch mit Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, der den Tunnel seinerzeit mit initiiert hatte. Ein Ausflug nach Dessau ins Bauhaus und in das als UNESCO-Weltkulturerbe gelistete „Dessau-Wörlitzer Gartenreich“ rundete die Woche ab.

Ein ausführlich bebilderter Reisebericht steht hier zum Download zur Verfügung.

Auftraggeberkompetenz als entscheidender Erfolgsfaktor – Der Fisch stinkt vom Kopf

Tagungsbericht der Jahrestagung 2017 in Frankfurt/Main

Networking vor dem gemeinsamen Abendessen

Die Organisation von Großprojekten umfasst vielfältige Funktionen der Projektleitung, der Projektsteuerung und des Projektcontrollings. Die Analyse bei gescheiterten Projekten zeigt, dass Aufsichtsgremien, Risikomanagementsysteme und Projektcontrollingmandate manchmal nicht ausreichen.

Die diesjährige Jahrestagung der 1WVPM greift diese Fragestellung der auftraggeberseitigen Kompetenz auf und leitet daraus Folgerungen ab.

Anforderungen an den Auswahlprozess des Projektleiters

Grundlage erfolgreicher Projektabwicklungen ist die auftraggeberseitige Kompetenz in Form einer funktionierenden bauherrnseitigen Organisation. Dies gilt unabhängig von einer unterstützenden Projektsteuerung durch externe Dienstleister. Analysen gescheiterter Projekten zeigen auf, dass die Synchronisation dieser beiden Funktionen in einigen Fällen nicht gelingt. Aus Sicht politischer Gremien werden Defizite aufgezeigt.

Die Sichtweise eines Personalberaters beinhaltet neben fachlich vorgegebenen Anforderungsprofilen der Mandanten auch die Einschätzung und Analyse der persönlichen Voraussetzungen der jeweiligen Kandidaten für diese Positionen. Aus Sicht der Personalberatung und Erfahrung von entsprechenden Mandaten werden Schlüsse gezogen.

Es bestehen Normen zum Projektmanagement in Deutschland und im Ausland. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern die internationalen Normen einen positiven Einfluss auf die deutsche Projektwirtschaft haben könnten.

Sektempfang vor dem gemeinsamen Abendessen

Die Anforderungen eines Investors in der Erreichung seiner Projektziele sind sehr anspruchsvoll. Die Aufgabenpalette reicht von der Kommunikation einer Projektidee in der Öffentlichkeit über anspruchsvolle Verhandlungen über verschiedensten Stellen genehmigender Behörden über das Durchsetzen von Projektzielen gegenüber Planern und ausführenden Firmen bis hin zur Gewinnung von Nutzern bzw. Mietern.

Welche alternativen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen können in der Wahrnehmung der Projektleitungsfunktion hilfreich sein? Die Gesamtzusammenhänge in möglichen Ergänzungsfunktionen und Mindestanforderungen werden dargestellt.

Das Projekt „DomRömer“ beinhaltet eine einzigartige Projektstruktur in organisatorischer und inhaltlicher Hinsicht. Das organisatorische und inhaltliche Konzept wird von der DomRömer GmbH vorgestellt.

In der Podiumsdiskussion werden einige Thesen zur Erfordernis der auftraggeberseitigen Kompetenz abgeleitet. Anschließend erfolgt die Baustellenbesichtigung des Projektes DomRömer in zwei Besichtigungsgruppen.

Baustellenbegehung Dom Römer

Programm am Mittwoch, 24.05.2017 – Vortragsprogramm/Baustellenbesichtigung
“DomRömer“

09.00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Tagungsprogramm
Prof. Dr.‐Ing. Norbert Preuß, CBRE PREUSS VALTEQ GmbH

09.10 Uhr Defizite in Auftraggeberorganisationen aus Sicht politischer Gremien
Andreas Otto, Abgeordneter Obmann im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss BER

09.40 Uhr Anforderungen an den Auswahlprozess des Projektleiters – Nachweise zu Erfolg sowie fachlicher/Persönlicher Kompetenz
Markus Amon, Kienbaum, Frankfurt

10.10 Uhr Normen und Standards im Projektmanagement aus internationaler Sicht
Reinhard Wagner, Präsident, International Projekt Management Association (IPMA)

10.40 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Organisatorische und rechtliche Mindestanforderungen in der Wahrnehmung der Projektleitungsfunktionen
Prof. Dr. Klaus Eschenbruch, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte, Düsseldorf

11.30 Uhr Vorstellung des Projektes DomRömer
Dipl.‐Ing. Architekt Michael F. Guntersdorf, DomRömer GmbH, Frankfurt

12.00 Uhr Diskussion und Fazit – Thesenableitung
Prof. Dr.‐Ing. Norbert Preuß, CBRE PREUSS VALTEQ GmbH, München

12.45 Uhr Mittagessen

13.45 Uhr Abfahrt zur Besichtigung der Baustelle „DomRömer“ Frankfurt

14.15 Uhr Besichtigung der Baustelle „DomRömer“ in zwei Gruppen

16.15 Uhr Abschlussdiskussion, Drink und Ausklang an der Bar im Hotel Mövenpick

17.00 Uhr Ende der Veranstaltung
(alle Vorträge incl. 5 Min. für die jeweils anschließende Diskussion)