Archiv des Autors: Norbert Preuss

Erkenntnisse für das Überleben in Märkten mit Ressourcenengpässen und volatilen Preisentwicklungen (im Hochbau)

Der Bau- und Immobilienmarkt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Dies zeigt  sich insbesondere in folgenden Punkten:

  • Die Märkte für Planungs- und Bauleistungen sind – speziell im Hochbau und ganz besonders bei den technischen Gewerken – von erheblichen Ressourcenengpässen in allen Bereichen geprägt.
  • Die Marktpreise für Hochbauleistungen, speziell für das Planen und Bauen technischer Anlagen haben sich zum Teil erheblich über die bestehenden Kosteneinschätzungen der Auftraggeberorganisation entfernt.
  • Bei Planungsaufträgen großer Projekte ergeben sich ebenfalls erhebliche Mehrkosten durch die angespannten Planungskapazitäten und Verengung des Marktes.
  • Generalunternehmerleistungen bei funktionalen Vergaben sind kaum noch bezahlbar oder am Markt gar nicht vorhanden. Die Einzelgewerkvergabe hat angesichts der Gefahr des Fehlschlagens von Beschaffungsbemühungen zu einzelnen Gewerken mit erheblichen Störpotenzialen zu rechnen.
  • Projektentwicklungsunternehmen konnten die Risiken steigender Baupreise bisher angesichts ebenfalls überproportional steigender Veräußerungspreise für Immobilien kompensieren. Damit ist in der Zukunft nicht mehr zu rechnen.
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    Vorstellung der 1WVPM in bau-aktuell

    1. Ziele

    Die 2009 gegründete 1. Wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement e. V. ist ein Zusammenschluss von Entscheidungsträgem aus Wissenschaft und Praxis des Projektmanagements. Die Vereinigung versteht sich als branchenübergreifendes Netzwerk von Experten im Projektmanagement mit ganzheitlichem Einsatz. Im Zusammenspiel der verschiedenen Ausbildungen, Disziplinen, Regularien und Kulturen kann Projektmanagement als gemeinsame Sprache dienen und helfen, Projekte erfolgreich zu gestalten. Ziel ist es, die Methode Projektmanagement im wissenschaftlichen und berufspraktischen Austausch unterschiedlicher Fachgebiete zu diskutieren und nachhaltig weiterzuentwickeln.[...] mehr lesen

    Risikomanagement – Strategien aus verschiedenen Perspektiven

    Tagungsbericht der Frühjahrestagung 2016 in Hamburg

    Die Diskussionen über gescheiterte Projekte sind trotz Ergebnisbericht der Reformkommission der Bundesregierung in vollem Gange. Nach der letzten Jahrestagung in 2015 über das Thema „Projektcontrolling aus Sicht des Auftraggebers“ hat die 1. Wissenschaftliche Vereinigung dieses Jahr Strategien des Risikomanagements analysiert und aus verschiedenen Perspektiven  diskutiert.

    In der Bewertung der derzeitigen Diskussion in Wissenschaft und Praxis besteht über die Notwendigkeit eines funktionierenden Risikomanagements großes Einvernehmen. Die wesentliche Frage dabei ist jedoch, mit welcher Methodik, in welcher Tiefe, zu welchen Zeitpunkten und in welcher projektbezogenen Konstellation die Umsetzung erfolgt. Diese Fragen wurden von renommierten Referenten aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht, um daraus abschließend gemeinsam Thesen zur Anwendung abzuleiten.[...] mehr lesen