Verleihung des Studienpreises 2020 online erfolgt

Die Verleihung des Studienpreises 2020 fand, da die Jahrestagung nicht stattfinden konnte, im Rahmen der Online-Mitgliederversammlung am 22.Oktober 2020 statt.

Die drei Preisträger:innen Laszlo Kreysern M.Sc. (Bergische Universität Wuppertal), Dennis Mayer M.Sc. (KIT Karlsruhe) und Scarlet Romano M.Sc. (Hft Berlin) präsentierten ihre Arbeiten in Kurzvorträgen und nahmen zu den Fragen der Vereinsmitglieder Stellung.

Wir gratulieren herzlich zu den hervorragenden Arbeiten und wünscht den Preisträger:innen alles Gute für den weiteren Berufsweg! mehr lesen

1. Online-Mitgliederversammlung erfolgreich durchgeführt

Nachdem die für den 26./27.03.2020 in Hamburg geplante Jahrestagung aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, hat der Vorstand die Mitgliederversammlung am 22.10.2020 online durchgeführt.

Drei Viertel der Mitglieder haben sich in die zweistündige Konferenz eingewählt. Die meisten von ihnen haben an der anschließenden Online-Verleihung des 2020er Studienpreises teilgenommen und konnten sich so die interessanten Vorträge der Preisträger anhören. mehr lesen

Von Tesla Bauen lernen?

mit freundlicher Genehmigung von Robert und Andreas Wolf – The Wolfpack Berlin – (zum laufend aktualisierten Video-Channel)

Im Handelsblatt vom 02.10.2020 wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Worten zitiert, es freue sie, „… dass Brandenburg mit Tesla zeigt, wie man mit unseren Gesetzen und Fördermöglichkeiten auch in kurzer Zeit Dinge durchsetzen kann.“ Vor dem Hintergrund prominent gescheiterter Bauvorhaben auch aus der näheren Nachbarschaft ist diese Aussage zwar nicht zu beanstanden, mindestens gleichberechtigt sollte sie aber auch lauten: was man trotz unseren Gesetzen durchsetzen kann.

Tatsächlich können wir von Tesla lernen, und zwar in den Bereichen Übernahme von Verantwortung, Treffen von Entscheidungen und ihrer konsequenten Umsetzung. Das schließt die Bereitschaft zur Übernahme kalkulierbarer Risiken mit ein, was etwa den Baustart vor dem Vorliegen einer abschließenden Baugenehmigung betrifft. Brandenburg scheint hier schon von Tesla gelernt zu haben, wie unter verantwortungsvollem Ermessen Wege freigemacht werden können, die formal mit Steinen geradezu überschüttet sind. Das wirft die Frage auf, inwieweit die Notwendigkeit von Sonderwegen nicht zugleich zum Anerkenntnis führen sollte, dass die Hauptwege über die Jahre zu Irrwegen geworden, und grundlegend neu zu trassieren sind. mehr lesen

Online-Mitgliederversammlung am 22.10.2020

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Nachdem auch die auf den 22.10.2020 verlegte Mitgliederversammlung und Jahrestagung corona-bedingt abgesagt werden musste, findet die 12. Mitgliederversammlung nunmehr online am

22.10.2020 von 16:00-18:00 Uhr

statt. Im Anschluss daran erfolgt ebenfalls online die Verleihung der Studienpreise einschließlich Kurzvorstellung durch die Preisträger. Mitglieder, die noch keine Einladung erhalten haben, wenden sich bitte per eMail an den Vorstand.

Mitglied der 1WVPM erhält Auszeichnung für sein Engagement in der Lehre

Prof. Roman-Müller mit der Urkunde des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Unser Mitglied Prof. Horst Roman-Müller erhielt am 2.9.2020 vom Präsidenten der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, eine Urkunde des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK), die sein Engagement in der Lehre ausdrücklich würdigt. Prof. Roman-Müller entwickelte ein neues Vorlesungskonzept für praxisnahes Projektmanagement am Bau, das sich für die Wettbewerbsrunde des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre 2020 qualifizierte und auf den vierten Platz kam. Die Preisjury – fünf Lehrende, fünf Studierende und eine Vertreterin des Ministeriums – überzeugte sich bei einem Vor-Ort-Besuch, erhielt viele Informationen und positive Eindrücke. Sie sprach sich dafür aus, sein Engagement in der Lehre mit einer Urkunde des Landes Hessen offiziell anzuerkennen. mehr lesen

Die ideale Bürgerbeteiligung

Ideale Bürgerbeteiligung beginnt mit der idealen Stadtverwaltung. Die ideale Stadtverwaltung schätzt ihre BürgerInnen ungemein: als Wissens- und Inspirationsquelle, als Beratungs- und Mitentscheidungsgremium. Die betreuenden MitarbeiterInnen sind offen für Neues, lieben flexible Prozesse, freuen sich auf experimentelle Verfahren und tragen mutige Ergebnisse aus voller Überzeugung mit. Die ideale Stadtverwaltung führt daher regelmäßig Partizipationsverfahren durch. Die Verfahren sind wirklich ergebnisoffen, der Spielraum für die Beteiligung ist klar definiert. Es geht nicht um reine Planauslegung, nicht um Pseudobeteiligung, nicht um das Sammeln utopischer Wünsche. Es geht um echte partizipative Arbeit an einer realen Aufgabe – mit dem Ziel, den schönsten gemeinsamen Nenner zu finden. mehr lesen

1WVPM auf TGA-Wirtschaftsforum in Frankfurt/M.

Am 19. und 20. November 2019 fand in Frankfurt am Main das 2. TGA-Wirtschaftsforum statt. Initiiert wurde es vom BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. Hochkarätige Referenten und Experten der unterschiedlichen Bereiche der Baubranche, insbesondere aus dem gebäudetechnischen Bereich widmeten sich den Themenblöcken Partnering, BIM sowie Behaglichkeit und Energieeffizienz.

Der BTGA veranstaltete den interdisziplinären Branchentreff gemeinsam mit dem Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) und dem Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. (RLT-Herstellerverband). Weitere Partner waren die 1. Wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement e. V. (1.WVPM), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., der Zentrale Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AHK). mehr lesen

Kommunikation und Projektmanagement

Tagungsbericht der Jahrestagung 2019 in Stuttgart

Quelle: Deutsche Bahn

Kommunikation und Information ist das Herzstück des Projektmanagements. Strategien zur Sicherstellung eines projektangemessenen Kommunikationsstandards sind jedoch schwer aufzufinden. Grund genug für die 1WVPM, diesem Themenkreis die 2019er Jahrestagung zu widmen. Und zwar vor Ort des Projektes Stuttgart 21, dessen Projektverlauf seit langer Zeit Anlass zu kontroversen Diskussionen in der Öffentlichkeit bietet.

So bot ein Vortrag der Deutschen Bahn den Auftakt,der bis ins Jahr 1988 zurückblickte und dabei auch deutlich machte, auf welche Weise Projekt und Kommunikation einander verlieren können und wie die Kommunikation durch ungünstige Wahl der Botschaften leiden kann. Vielfach ist gar nicht bekannt, dass – auch bezüglich der Kosten – unter „Stuttgart 21“ allgemein der Hauptbahnhof verstanden wird, während das Projekt z. B. auch eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Ulm umfasst. mehr lesen

Entwicklung eines aktionalen Gestaltungsmodells zur Erhöhung der Prozess- und Ergebnisqualität in Großbauvorhaben (Balanced Resilient Performance)

Von Dr.-Ing. Martin Hiester, Träger des ersten Preises des Studienpreises 2019

Deutliche Fehlentwicklungen prägen derzeit das Bauprojektmanagement von Großprojekten in Deutschland. Berichte über exorbitante Terminverzögerungen, massive Kostenüberschreitungen und Konflikte zwischen den Projektbeteiligten bestimmen die Wahrnehmung zum Bauprojektmanagement von Großprojekten.

Die Ausführungen in der deutschsprachigen Literatur sowie die Wortmeldungen von Projektbeteiligten, der Politik und diverser Interessengruppen lassen kein einheitliches Bild zum Thema Großprojekte erkennen. Insgesamt sind die Darstellungen von Problemen wie auch Lösungsvorschlägen widersprüchlich, ungenau und unvollständig. Gleichzeitig spielt das Bauprojektmanagement von Großprojekten unter Berücksichtigung der damit verbundenen besonderen Gegebenheiten des deutschen Baumarktes bisher in der wissenschaftlichen Betrachtung eher eine untergeordnete Rolle. mehr lesen

Optimierung von Produktionsprozessen nach LEAN-Prinzipien unter Berücksichtigung von Störungen

Von Henrik Theodor Wasemann, Träger des zweiten Preises des Studienpreises 2019

LEAN-Prinzipien finden zunehmend Eingang in der Arbeitsvorbereitung von Bauvorhaben. Es geht um eine verbesserte Effizienz bei hoher Qualität und Termintreue. Essentiell ist in diesem Zusammenhang die Prozessstabilität einer Bauproduktion. Gerade der Tiefbau ist geprägt durch Störungen, bedingt durch abweichende Baugrundverhältnisse, Witterungseinflüsse und Bauablaufänderungen.